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Ginkobaum – seine Fächerblätter begeistern jeden

Als Ginkgo biloba wird der Ginkobaum im lateinischen bezeichnet. Seine Fächerblätter, die während des Jahres in einem satten Grün erstrahlen und sich im Herbst gelblich färben, sind etwas einmaliges.

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Der Ginkobaum gehört weder zu den den Nadel- noch zu den Laubbäumen. Er ist eigentlich der einzige Baum, der unter dem Begriff Fächerbaum bekannt ist. Bereits von über 250 Millionen Jahren gab es Ginkobäume auf der Erde. Ostasien und China sind die eigentliche Heimat von Ginko, aber holländische Seefahrer brachten ihn um das Jahr 1730 mit in den europäischen Raum. Seitdem ist er hier eine beliebte Zierpflanze, die aber ein Alter von bis zu 1.000 Jahren erreichen kann.

Ginkobaum – pflanzen & pflegen

Bis der Ginko ein Alter von etwa zehn Jahren erreicht hat, was in etwa einer Wuchshöhe von sechs Metern entspricht, kommt er komplett alleine zurecht. In jüngeren Jahren ist er noch gelegentlich auf die Unterstützung vom Gärtner angewiesen. Allerdings ist der Ginkobaum auch während dieser Zeit sehr pflegeleicht. Ihm genügt ein sonniges Plätzchen, während der ersten vier Jahre ein Schutz vor kalten Temperaturen und ab und zu eine Gießkanne voll Wasser.

Pflanzzeit – Frühjahr oder Herbst

pflanzzeit Während dem Frühjahr und im Herbst ist die Zeit perfekt, um einen Ginkobaum zu pflanzen. So hat er noch genügend Zeit sich langsam an seinen Standort zu gewöhnen, bevor sich wesentlich kältere oder wärmere Temperaturen einstellen.

Standort – hell und sonnig

standort Der Ginkobaum mag es gerne sonnig und auch hell. Deswegen ist es ideal, wenn sein Standplatz maximal im Halbschatten liegt. Ist es nämlich zu schattig, so stellt der Urzeitbaum sein Wachstum fast gänzlich ein. Gerade für Jungbäume ist es ideal, wenn sie keine direkte Mittagssonne abbekommen und in der Zeit Schatten auf sie fällt.

Pflanzenabstand – 5 bis 10 Meter

pflanzenabstand Im Laufe der Jahre kann sich beim Ginkobaum eine sehr ausladende Krone ausbilden. Deshalb ist es ratsam ihn mit einem Abstand von fünf bis zehn Metern vom nächsten Baum oder von einem Gebäude zu pflanzen.

Pflanztiefe

pflanztiefe Das Pflanzloch für einen Ginkgobaum sollte in der Regel ungefähr vier- bis fünfmal so groß sein, wie dessen Wurzelballen. Wer dem Fächerbaum etwas Gutes tun möchte, ersetzt etwa ein Drittel des Aushubs durch Kompost. Nach dem sich der Ginko in der Erde befindet, ist er gut anzugießen.

Wuchshöhe – bis zu 40 Meter oder mehr

wuchshoehe Der Ginkobaum kann große Höhen erreichen. Eine Höhe von 40 Metern oder mehr, stellt für den Urzeitriesen kein Problem dar, den er kann auch ein Alter von mehr als 1.000 Jahren erreichen. Wird der Ginkgo nicht zurückgeschnitten, so erreicht er etwa in einem Alter von sechs Jahren eine Höhe von zehn Metern.

Blütezeit – März bis Mai

bluetezeit Geschlechtsreif wird der Ginkobaum erst in einem Alter von 20 bis 35 Jahren, vorher bildet er keine Blüten aus. Blüht der Windbestäuber jedoch, dann sehen diese unterschiedlich aus, denn es gibt sowohl männliche, wie auch weibliche Ginkgobäume. Die Blütezeit vom Fächerbaum liegt in der Zeit von März bis Mai.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Viel Pflege ist für einen Ginkgo nicht erforderlich. Lediglich Jungpflanzen bis zu einer Höhe von etwa sechs Metern benötigen im Sommer noch regelmäßig Wasser und während der Wachstumsperiode Dünger. Ältere Bäume kommen alleine zurecht. Dünger benötigt der Baum dann nicht mehr, um kräftig zu wachsen, ein regelmäßiger Schnitt kann allerdings helfen.

Wasserbedarf – gering bis mittel

waesserung Ein junger Ginkobaum benötigt wesentlich mehr Wasser, als ein älterer. Ab einem Alter von etwa zehn Jahren muss der Gärtner den Fächerbaum nicht mehr wässern. Bis dahin benötigt er allerdings während der heißen Zeit im Sommer noch Unterstützung.

Lebensdauer – bis zu 1.000 Jahren

lebensdauer Nachdem der Ginkobaum zu den Urzeitpflanzen gehört, kann er auch ein hohes Alter erreichen. Bäume, die Älter sind als 1.000 Jahre sind keine Ausnahme.

Schnittzeit – Frühjahr und Herbst

schnittzeit Auslichten ist das Einzige, was der Gärtner beim Ginkobaum mit der Astschere arbeiten muss. Ein Rückschnitt ist generell nicht notwendig, kann aber dann Sinn machen, wenn der Fächerbaum eine bestimmte Form erhalten soll. Ideal für das Auslichten und den Rückschnitt sind beim Ginkgo der Frühling und der Herbst.

Ginkobaum überwintern

winterhart Hat ein Ginkobaum ein Alter von ungefähr vier Jahren erreicht, ist er bis etwa minus 30 Grad Celsius winterhart. Vorher benötigt er dagegen Unterstützung vom Gärtner. Als ideal hat sich hier ein Schutz mit Schilfmatten oder Reisig erwiesen, der um den Baum gewickelt und mit trockenem Laub aufgefüllt wird, wenn der Ginkgo im Garten steht. Wer ihn hingegen im Kübel zieht, kann diesen im Winter in den Keller stellen. Bei Temperaturen um fünf Grad Celsius, reicht es dem Ginkobaum aus, wenn er im Dunkeln steht und dort überwintert.

Vermehrung

Empfehlenswert ist das Vermehren vom Ginkobaum für den Laien nicht, denn es ist eine schwierige Angelegenheit. Zwar ist nicht nur eine Aussaat möglich, sondern auch eine Stecklingsvermehrung und eine Veredelung, aber der Erfolg stellt sich nicht oft ein, wenn nicht die passenden Voraussetzungen vorhanden sind.

Dünger und Pflanzsubstrat

Der Ginkobaum benötigt ein lockeres Pflanzsubstrat und einen gut durchlüfteten Boden. Aus diesem Grund hat sich Erde, die zu einem Drittel mit Humus oder Kompost angereichert ist, als Pflanzsubstrat für den Ginkgo bewährt. Junge Pflanzen benötigen noch viel Wasser, weshalb die Erde bei ihnen nie ganz austrocknen sollte. Düngen muss der Gärtner den Ginkobaum nicht unbedingt. Wer ihn aber in seinem Wachstum unterstützen möchte, kann ihn 14-tägig während der Wachstumsphase mit einem zur Hälfte mit Wasser verdünnten Universaldünger versorgen. Alternativ hat sich auch Dünger in Form Hühnermist als ideal erwiesen.

Krankheiten und Schädlinge

Für Krankheiten oder Schädlinge ist der Ginkobaum nicht anfällig. Seine Blätter enthalten eine Säure, die für Insekten giftig ist, ebenso wie der wachsartige Stoff auf ihnen. Ebenso sind das Holz und die Wurzeln für viele Parasiten giftig, weshalb sie den Ginkobaum nicht befallen können. Lediglich Fraßschäden können durch Hirsche, Hasen, Schnecken und Mäuse entstehen, die jüngere Ginkgobäume als Futter ansehen. Krankheiten befallen den Urzeitbaum auch so gut wie nie, nur in der Keimphase ist er besonders gefährdet.